Kurze Antworten zu häufig gestellten Fragen:
- In der Kursbeschreibung steht beim Ablauf: "Die Kurslaufzeit beträgt in der
Regel eine Woche je Lektion; die Übungsaufgabe und das Arbeitsgruppenergebnis
jeder Lektion (2 bis 12) sollten spätestens Ende der Folgewoche bearbeitet
sein". Gibt es eine zeitliche Gliederung in welcher Kalenderwoche welche
Lektion dran ist? Bzw. wann ist der offizielle Start der Veranstaltung
vorgesehen?
Der reguläre Bearbeitungszeitraum
ist vom Beginn der Vorlesungszeit an der Uni Bamberg bis drei Wochen vor Ende der Vorlesungszeit (viele Hochschulen haben einen früheren Semsterbeginn, damit Klausuren an diesen Hochschulen möglich sind, endet der Kurs früher). In den Schulferien gibt es in der Regel ein bis zwei Wochen Pause.
Die konkreten Termin für den Ablauf sind in den Lektionsforen
(Bearbeitungswoche der jeweiligen Lektion) im Kurs bekannt gegeben. Sie sind eine dringende Empfehlung, aber nicht
verpflichtend; ab etwa Kursmitte sind Anmeldungen zur Klausur möglich,
für
die bisher zur Bearbeitung fällige Aufgaben abgeschlossen sein sollten.
Für die Zulassung zur Klausur und einen Schein ist die aktive Mitarbeit
Voraussetzung, deshalb empfehle ich, sich an den Wochenrythmus zu
halten, damit man nicht zu sehr in Verzug kommt. Die Lektionen sind
durchaus anspruchsvoll, deswegen kann die Zeit eng werden. Wenn man dran
bleibt, lassen sie sich aber bequem bearbeiten.
- Teilen Sie die Teilnehmer in die vorgesehenen Arbeitsgruppen
ein oder geschieht dies in Eigenregie?
Die Teilnehmer werden nach Hochschulstandort und Studiengang gruppiert, so dass sie sich auch offline in Arbeitsgruppen treffen können. Das macht mehr Spass und ist effektiver als rein virtueller Kontakt, deshalb wird versucht, den Aufwand dafür möglichst gering zu halten. Erfahrungsgemäß kommt es die ersten drei bis vier Wochen wegen Neuzugängen und Aussteigern noch zu kleineren Änderungen, ggf. müssen auch einzelne Gruppen neu zusammengestellt werden. Das ist aber die Ausnahme. Wünsche bei der Gruppenzusammenstellung werden möglichst berücksichtigt, bitte möglichst bald per email an den Tutor äußern.
- Wie soll die Gruppenarbeit umgesetzt werden?
- Welche Form und Umfang sollen die beschriebenen Hausarbeiten haben bzw. wie ist der Ablauf in diesem Zusammenhang?
Es gibt zwei Arten von Hausarbeiten: Die Übungsaufgaben
(allein zu bearbeiten, Antwort bitte online in das Antwortformular
eingeben und einreichen, Antworten nur für den Tutor sichtbar), und die Gruppenarbeiten
(Thema gemeinsam in der AG ausgewählt und über ein AG-Mitglied als
Moderator für die jeweilige Lektion koordiniert, durch alle Teilnehmer
sichtbar). Die
gemeinsam erarbeitete Gruppenaufgabe wird durch den aktuellen Moderator
in das jeweilige Lektionsforum zur allgemeinen Diskussion eingestellt
(bitte die Nummer der Arbeitsgruppe vor dem dem Titel angeben). Jedes
AG-Mitglied sollte sich für maximal 3 Lektionen als Moderator
beteiligen; ich empfehle, die elf Moderatorenwochen gemeinsam in der
Arbeitsgruppe untereinander zu verteilen, sobald die AG steht.
- Wie umfangreich müssen die Hausarbeiten sein?
Die Übungsaufgaben, die jeder individuell bearbeiten sollte (mit aktiver Teilnahme in AG: eine nach Wahl pro Lektion), sollten mit einem kurzen Text beantwortet werden, der auch eine knappe Argumentation für die Antwort enthält. Es genügt, auf den Kernbereich der Frage einzugehen, zwei bis drei Sätze sollten genügen.
Die Gruppenarbeiten bestehen
aus einer in der Gruppe ausgearbeiteten kurzen Frage zu einem Thema aus
dem Stoff der aktuellen Lektion (2-12) und einer in der Gruppe
erarbeiteten Antwort. Die Antwort sollte die selbstgestellte Frage
bearbeiten; besonders hier ist auch eine kurze Argumentation wichtig.
Der Umfang der Gruppenarbeit, die durch den jeweiligen Moderator
redigiert und ins Lektionsforum als Beitrag der Gruppe eingestellt wird,
sollte eine Seite nicht überschreiten, also deutlich knapper sein als
eine übliche Hausarbeit; je nach Gruppengröße kann jeder Teilnehmer bis
zu drei mal im Kursverlauf für eine Moderation verantwortlich sein. Bei
der Wahl der Frage bzw. des Themas können Sie beliebige, Sie und
Gruppenmitgieder interessierende Themen behandeln, solange sie einen
Bezug zu dem Schwerpunkt der aktuellen Lektion haben.
Vor allem die Gruppenarbeit sind eine gute Vorbereitung für die Klausur.
- Gibt es einen bestimmten Zeitraum wöchentlich, welcher als online-Präsenz, für die Diskussionen oder ähnliches, notwendig ist?
Nein. Es empfielt sich aber, in der eigenen AG solche Termine zu vereinbaren, um die Gruppenarbeit möglich zu machen. Inhaltliche Fragen zum Stoff sollten möglichst aus der Gruppendiskussion entwickelt werden, und können auch im Lektionsforum gepostet werden.
- Welchen Leistungsnachweis (Schein) bekomme ich, und wird der für meinen Studiengang anerkannt?
Grundsätzlich
muss die Anerkennung des Leistungsnachweises oder der
Teilnahmebestätigung für den eigenen Studiengang frühzeitig selbst mit
dem zuständigen Prüfungsamt und/oder Dozent abgeklärt werden. Die
Anforderungen der einzelnen Hochschulen an den Leistungsnachweis
unterscheiden sich deutlich. Hochschulmitarbeitern kann ein Gastzugang
zur Sichtung des Kurses erteilt werden. In der Regel ist die Anerkennung
problemlos möglich, aber die notwendige Option muss rechtzeitig geklärt
werden (unbenoteter Teilnahmeschein, benoteter Leistungsnachweis mit
oder ohne Klausur, Zahl der nötigen ECTS-Credits).
- Welche Optionen für die Kursteilnahme gibt es?
Grundsätzlich ist eine aktive Teilnahme am Kurs Voraussetzung für die Ausstellung einer Teilnahmebestätigung oder eines Leistungsnachweises.
Für diesen VHB-Kurs gibt es drei Optionen der Teilnahme:
a) Sie möchten einen Schein für Ihren Studiengang anrechnen, und möchten in Ihrer Arbeitsgruppe aktiv teilnehmen. Dann genügt es, wenn Sie in jeder Lektion jeweils eine der mehreren Übungsaufgaben bearbeiten , die Sie selbst auswählen können, und mindestens einmal (bei Gruppen von 3 Teilnehmern mindestens zweimal) die Moderation Ihrer AG in jeweils einer Lektion übernommen haben.
b) Sie möchten einen Schein für Ihren Studiengang anrechnen, wollen aber lieber den Kurs alleine machen und nicht in einer AG aktiv werden. Das ist möglich; als Nachweis der aktiven Teilnahme müssen Sie dann aber bei jeder Lektion alle Übungsaufgaben schriftlich bearbeiten. Diese Bearbeitung ist Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur oder die Ausstellung eines Teilnahmescheins ohne Klausurprüfung. Bitte informieren Sie mich dann (und am besten auch die anderen Teilnehmer Ihrer AG), damit die Gruppen ggf. angepasst werden können (Mindestgröße drei aktive Teilnehmer).
c) Sie interessieren sich nur für das Thema und brauchen keinen benoteten Leistungsnachweis. Sie sollten aber die Übungsaufgaben zur Selbstkontrolle bearbeiten können auch gerne in Ihrer AG mitarbeiten.
Leistungsnachweise:
Für die aktive Mitarbeit - nach a) oder b) – mit bestandener Klausur wird ein benoteter Leistungsnachweis über 5 ECTS Credits ausgestellt.
Wenn Sie keine Klausurprüfung benötigen, aber aktiv nach a) in Ihrer Arbeitsgruppe mitgearbeitet haben, wird ein benoteter Schein über 4 ECTS Credits ausgestellt, der Ihre Hausarbeit mit Referat als Moderatorenleistung in der Arbeitsgruppe ausweist (Note mindestens 4,3).
Für eine aktive und erfolgreiche Teilnahme nach b) ohne Gruppenarbeit und ohne Klausur wird ein benoteter Schein über 2 ECTS Credits ausgestellt (Note mindestens 4,3).
- Wie werden die Scheinnoten berechnet?
Alle
Leistungen (Übungsaufgaben, Arbeiten aus der
Arbeitsgruppe und die Klausur) werden benotet und gehen gewichtet in die
Gesamtnote ein. Maßgeblich ist die Klausur; die bestandene (4,3 oder
besser) Klausurnote
(40%) kann mit den Benotungen der Arbeiten aus der AG (gleichwertig,
40%) und
den individuell bearbeiteten Übungsaufgaben (max. 20%) aufgebessert
werden. Wird entweder keine Klausur mitgeschrieben oder keine
Gruppenarbeit erbracht, bleibt der Anteil der Übungsaufgaben an der
Gesamtnote bei 20%; die andere Leistung zählt dann 80%.
Beispiel |
||
Leistungen |
Note |
Faktor |
Klausur |
2,3 |
0,4 |
AG-Arbeiten (Durchschnitt) der Beiträge als Moderator (zwei bis drei Mal) |
1,7 |
0,4 |
Übungsaufgaben |
1,3; 1,7; 1,3; 5,0; |
max. 0,2 |
Scheinnote (Anrechnung AG und Individualaufgaben nur, wenn Klausurnote nicht verschlechtert wird) |
|
2,0 |
Voraussetzung für die Anrechnung wie auch für die Zulassung zur Klausur sind
die aktive Mitarbeit: entweder ohne Gruppenarbeit alle Übungsaufgaben
bearbeitet, oder eine Übungsaufgabe nach Wahl je Lektion und die anteilige
Übernahme der Moderatorenrolle in der Arbeitsgruppe (bei kleinen Gruppen
maximal drei Mal).
Die Arbeitsgruppennote wird für jedes AG-Mitglied aus den Beiträgen, mit denen es sich anteilig als AG-Moderator eingebracht hat, berechnet.
Nicht bearbeitete Übungsaufgaben (es zählen ohne AG: alle; mit AG: mindestens eine nach Wahl pro Lektion) gehen in die Berechnung der Gesamtnote der Übungsaufgaben mit “Ungenügend” ein.
Bei den Optionen ohne Klausur gelten für den Schein die Durchschnittsnote der als Moderator eingebrachten Gruppenarbeiten (4 ECTS) oder ohne Gruppenarbeit die Durchschnittsnote aller Übungsaufgaben (2 ECTS). In beiden Fällen muss für den Leistungsnachweis die resultierende Note 4,3 oder besser sein.
- Wie sehen die Klausuren aus?
Bei der Beantwortung der Fragen kommt es vor allem auf die sachlich richtige Darstellung der Sachverhalte und Strukturen der Aufgabenthemen an; die Antwort sollte eine kurze Begründung oder Herleitung der Antwort enthalten, die zeigt, dass man die im Skript behandelten wesentlichen Konzepte, Fachbegriffe, Sachverhalte und Zusammenhänge hinreichend verstanden hat. Auswendig gelerntes Detailwissen wie Statistiken und Zahlen wird nicht verlangt, lediglich richtige Anwendung der einschlägigen Fachbegriffe und Kenntnis zentraler Forschungsergebnisse wie Theorieansätze zu dem gefragten Thema, soweit sie im Skript behandelt werden.
Da es bei der Klausur vor allem um Verständnis
des Stoffes geht, ist die Arbeit in Arbeitsgruppen besonders relevant;
bei den Hausarbeiten in den AG's wird das Verstehen und Reflektieren des
Stoffes sowie die Anwendung des Erlernten auf neue Fragenstellungen
effektiv geübt.
- Wo finden Klausuren statt?
Wir versuchen, an den Hochschulen Klausurtermine möglich zu machen; dazu ist nötig, dass sich ein Hochschulmitarbeiter bereit erklärt, die Aufsicht für die 60-minütige Klausur zu übernehmen. Idealerweise können die Klausuren in einem bereits ohnehin stattfindenden Klausurtermin von 60 Minuten Bearbeitungszeit mitgeschrieben werden. Es gelten die üblichen Regelungen der jeweiligen Hochschule (Identitätsprüfung, Prüfungsbögen, Kurzprotokoll der Aufsicht). Die bearbeiteten Klausuren werden durch die Aufsicht an uns eingeschickt und durch Prof. Heckmann korrigiert und benotet.
Wenn Sie eine Klausur mitschreiben wollen, sprechen Sie bitte frühzeitig Ihren Dozenten und/oder das Prüfungsamt wegen einer Klausurmöglichkeit an und schicken Sie mir die email des zuständigen Hochschulmitarbeiters, damit ich mit ihr/ihm die Vorgehensweise abklären kann.
Bitte informieren Sie den Kursleiter rechtzeitig, wenn Sie den Klausurtermin auf einen anderen Prüfungsstandort wechseln wollen, und sagen Sie Ihre Teilnahme am ursprünglichen Prüfungsstandort unverzüglich ab, damit keine Wertung als "nicht erschienen" erfolgt.
- Gibt es Vorlesungsvideos?
Bei diesem VHB-Kurs handelt es sich um ein Proseminar im Grundstudium (Bachelor). Das speziell für den Kurs entwickelte Skript vermittelt strukturiert die Fülle des Stoffes. Als Proseminar ist aktive Mitarbeit der Teilnehmer an der Lehrveranstaltung in der Form von Hausarbeiten notwendig, das unterscheidet es von einer Vorlesung. Deshalb gibt es auch keine Vorlesungsvideos; die Inhalte werden durch das Skript vermittelt.
Die Videos im Kurs behandeln einzelne Aspekte der Lektion in einem realen Zusammenhang, sind aber kein klausurrelevanter Kursinhalt. Wer sich für eine Vertiefung einzelner Themen interessiert, findet für jede Lektion weiterführende Literaturhinweise. Die Hausarbeit in den Arbeitsgruppen bietet die Möglichkeit, eigene Themen im Lektionszusammenhang aufzubringen und zu diskutieren, die einen selbst besonders interessieren, und so den Transfer des Seminarstoffs auf neue Problemstellungen zu üben; dieser Herausforderung wird jeder begegnen, der sich beruflich oder wissenschaftlich mit Migration und Integration beschäftigt.