Mit einem Workshop arbeiten

Wozu?

Die Lernaktivität Workshop ist ein besonderer mehrstufiger Aufgabentyp. Sie ermöglicht es der Kursleitung, den Teilnehmer/innen des VC-Kurses konkrete Arbeitsaufträge zu erteilen. Die Teilnehmer/innen reichen ihre individuellen Aufgabenlösungen direkt in der Aktivität Workshop im VC-Kurs ein. Dabei können sowohl die Kursleitung als auch die Studierenden die Aufgabenlösungen einsehen. Im Workshop sollen die Studierenden nämlich nicht nur eine eigene Arbeit verfassen, sondern auch die eingereichten Arbeiten der anderen Mitstudierenden bewerten. Dies hat den Vorteil, dass auch Studierende in das Beurteilungsverfahren einbezogen werden und somit die Kriterien für die erfolgreiche Lösung dieser Aufgabenstellung kennen lernen. Außerdem erhalten Teilnehmer/innen im Workshop ein breiteres Feedback zu ihren Lösungen und können anhand dieses Feedbacks ihre Leistungen verbessern.

Anhand eines Beispiels "Anleitungsworkshop" erläutern wir Ihnen den möglichen Ablauf eines Workshops.

So wird's gemacht

Um zur Aktivität Workshop zu gelangen, klicken Sie auf der Kursseite auf den Link zum Workshop (in diesem Fall Anleitungsworkshop):

Abbildung, die das Icon des Workshops zeigt.

Die Aktivität Workshop kann aus 5 unterschiedlichen Phasen bestehen:

1. Vorbereitungsphase

2. Einreichungsphase

3. Beurteilungsphase

4. Bewertungsphase

5. Geschlossen

Vorbereitungsphase

In der ersten Phase, der Vorbereitungsphase, bereiten Moderator/innen den Workshop vor. In dieser Phase können Sie nur die Aufgabenstellung sehen. In der nachfolgenden Abbildung sieht man ein Beispiel für eine Vorbereitungsphase in einem Workshop. Der Titel dieses Beispiel-Workshops ist "Anleitungsworkshop" und Ihre Aufgabe ist es, eine Anleitung für die VC-Aktivität Workshop zu verfassen.

Vorbereitungsphase

Einreichungsphase

Nach der Vorbereitungsphase folgt die Einreichungsphase, in der Sie ihre abzugebende Arbeit einreichen sollten. Optional besteht in dieser Phase auch die Möglichkeit, eine oder mehrere Beispieleinreichungen zu bewerten, falls diese von den Moderator/innen bereitgestellt werden. Der Zweck von Beispieleinreichungen besteht darin, zu zeigen, wie eine Einreichung aufgebaut sein soll. Außerdem können die Beispieleinreichungen beurteilt werden, was den Teilnehmer/innen hilft, das Beurteilen anderer Arbeiten zu üben.

In der nächsten Abbildung lässt sich die Fortführung des Anleitungs-Beispiels erkennen. In diesem Beispiel müssen Sie ihre Arbeit bis zum 23.12.2012 einreichen. Als Format müssen Sie dabei das PDF-Format wählen und die Datei darf eine Größe von 20 MB nicht überschreiten. Des Weiteren wird Ihnen eine Vorgabe für die Benennung der Datei gegeben.

Einreichungsphase

Sie können die Beispieleinreichung bewerten, bzw. ihre Arbeit einreichen, indem Sie auf die jeweiligen Schaltflächen Beurteilen und Einreichen klicken.

Sobald Sie eine Arbeit eingereicht haben, wird ein Haken im Feld Einreichungsphase gesetzt.

Beurteilungsphase

Die nächste Phase ist die Beurteilungsphase. In dieser Phase können Sie als Teilnehmerin oder Teilnehmer die eingereichten Arbeiten anderer Studierender auf einer Punkteskala bewerten. Falls von den Dozierenden so gewünscht, ist dabei auch eine Beurteilung der eigenen Einreichung möglich. Jeder Studentin/jedem Studenten werden eine oder mehrere eingereichte Arbeiten anderer Studierender zugewiesen, die sie/er bewerten muss. Hier ist zu beachten, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im Workshop eine kombinierte Gesamtbewertung erhält, die sich aus der Bewertung der eingereichten Arbeit und der Bewertung der abgegebenen Beurteilungen zusammensetzt. Nachfolgende Abbildung zeigt eine Fortsetzung des Beispiel-Workshops. Hier müssten die eingereichten Arbeiten von Marion Muster und Christian Ott bewertet werden.

Beurteilungsphase

Bewertungsphase

Bewertung der eingereichten Arbeit

Die Bewertung der eingereichten Arbeit wird zunächst vom System gebildet und ist die Durchschnittsnote aus den einzelnen abgegebenen Bewertungen für die eingereichte Arbeit. Dabei kann die Durchschnittsnote allerdings auch durch die Kursleitung manuell geändert werden, falls der/die Dozent/in die Bewertung als zu hoch bzw. zu niedrig erachtet.

Bewertung der abgegebenen Beurteilungen

Im Workshop wird ebenfalls eine Punktzahl für die abgegebenen Beurteilungen gebildet. Diese sind entsprechend gut oder schlecht, je nachdem wie weit die abgegebenen Beurteilungen von den anderen Beurteilungen entfernt liegen. Sollten beispielsweise 4 Teilnehmer/innen eine volle Punktzahl für eine Arbeit abgeben und ein/e fünfte/r Teilnehmer/in bewertet diese Arbeit mit einer niedrigen Punktzahl, wird er/sie automatisch eine niedrigere Punktzahl für seine Beurteilung erhalten als die anderen Teilnehmenden. Die Punktzahl für die Beurteilung kann dabei ebenfalls vom Dozierenden angepasst werden.

Geschlossen

Nachdem der Workshop abgeschlossen ist, können die Teilnehmenden ihre erhaltenen Punkte auf der Kursseite Bewertungen einsehen. In unserem Beispiel hat die Teilnehmerin / der Teilnehmer hierbei eine Punktzahl von 70 von 80 Punkten auf seine eingereichte Arbeit und 20 von 20 Punkten auf seine Beurteilungen anderer Arbeiten erhalten.

Abbildung, die die Punktzahlen des Workshops zeigt.

Last modified: Monday, July 29, 2013, 1:25 PM